Nach dem Zweiten Weltkrieg haben es viele ehemalige Soldaten vorgezogen, niemals über ihre Kriegserinnerungen zu sprechen. Andere gründeten Veteranenverbände, um sich mit ehemaligen Kameraden auszutauschen. Wieder andere kehrten an die Orte ihrer Kriegserlebnisse zurück, um endlich ihren inneren Frieden wiederzufinden.

Als eines der zahlreichen Beispiele soll der amerikanische Navigator Harold E. Cook Jr. aus Seattle zu Wort kommen, der am 24. Mai 1944 bei einem Großangriff auf Wiener Neustadt in seiner B-24 der 722. Squadron, 450. Bomber Group nahe Türnitz, Bezirk Lilienfeld, abgeschossen worden war. 32 Jahre später ist er an den Ort des Geschehens zurückgekehrt, um sein Trauma zu bewältigen.